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Kirchenaustritt

 

Persönliche Lebensumstände,
leidvolle Erfahrungen mit Kirchenmitgliedern oder der Institution Kirche
oder auch neue religiöse Überzeugungen können dazu führen, dass sich jemand zum Austritt aus der evangelischen Kirche entschließt.

Da die evangelische Kirche in Deutschland eine Körperschaft öffentlichen Rechtes ist,
kann der Austritt aus der evangelischen Kirche nur notariell erfolgen.

Wer aus der Kirche ausgetreten ist, hat weiterhin das Recht zur Teilnahme an allen öffentlichen Veranstaltungen der Kirchengemeinde.

Er hat auch weiterhin das Recht, den Pfarrer in seelsorgerlichen Fragen in Anspruch zu nehmen.

Er verliert das Recht auf die Inanspruchnahme der kirchlichen Amtshandlungen,
das aktive und passive kirchliche Wahlrecht, das Recht zur Übernahme von kirchlichen Ämtern
und das Recht an der Teilnahme am Heiligen Abendmahl.

Er wird vom Augenblick des Austrittes von allen kirchlichen Pflichten entbunden.

Der Kirchenaustritt kann jederzeit durch den Wiedereintritt rückgängig gemacht werden.