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Die Kolkwitzer Kirche

 

Kolkwitzer Kirche
Kolkwitzer Kirche

 

Die Anfänge der Kolkwitzer Kirche liegen im Dunkel der Geschichte.

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes geht auf das Jahr 1300 zurück.

Die Kirche ist aber jüngeren Datums. Sie wurde im Stil der Backsteingotik errichtet.

Einziger ursprünglicher Schmuck sind Rauten aus dunkel gebrannten Bindern.

Im 16. Jahrhundert erhielt die Kirche ein Netzrippengewölbe und eine Südhalle mit gotischem Staffelgiebel.

Im 18. Jahrhundert hatte die Kirche für etwa 50 Jahre einen Fachwerkkirchturm, der allerdings wegen Einsturzgefahr wieder abgetragen werden musste.

Im 19. Jahrhundert wurde die Kirche im Osten um ein Joch erweitert, erhielt ein neues Gestühl und die noch vorhandene Orgel.

In den Jahren 1984 –86 erfolgte die letzte Renovierung, die auch einige zeitgemäße Veränderungen im Innenraum mit sich brachte.

Auffällige Details sind die Schwelle des vermauerten Fraueneinganges auf der Südseite, die durch einen halben Mühlstein gebildet wird und die „Wendenpforte“ auf der Nordseite.

Ein vermauertes rundes Fenster auf der Nordseite wartet immer noch auf seine architektonische Deutung.